Lichtblicke

Wir brauchen licht

wir brauchen licht
um denken zu können
wir brauchen luft
um atmen zu können
wir brauchen ein fenster
zum himmel   ( Dorothe Sölle) 

P1010620(1)

Nur zu glauben, was man auch sehen kann, ist für den EKD Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm nicht akzeptabel. ,,Das halte ich, offen gesagt für Unsinn. Die Reduzierung der Wirklichkeit auf das empirisch Messbare ist ein Ausdruck der Verarmung. Das ist, als würde man sagen, der Mensch ist nur ein Haufen Wasser, Eiweiße, Fette und Mineralstoffe.“ Jeder Mensch sei jedoch viel mehr als das.
(aus der Berliner Wochenzeitung ,,Die Kirche“

Wer lächelt, statt zu toben, ist immer der Stärkere. (aus Japan)

Wie man beten soll, steht in der Bibel. Was man beten soll, steht in der Zeitung. 
(Karl Barth)

Das Glück besteht darin, in dem zur Maßlosigkeit neigendem Leben das rechte Maß zu finden.  (Leonardo da Vinci)

003

Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinaus gibt, geht nicht verloren.  Albert Schweizer

Glaube ist die Fähigkeit, dem Fluss des Lebensstromes (der Liebe) zu vertrauen.

Vor dem Anfangen kommt das Empfangen.
Brombeeren(1)

Ich lobe den Tanz

Ich lobe den Tanz, denn er befreit den Menschen
von der Schwere der Dinge; 
bindet den Vereinzelten
zu Gemeinschaft. 
Ich lobe den Tanz, der alles fordert und fördert;
Gesundheit und klaren Geist und eine beschwingte Seele.

Tanz ist Verwandlung des Raumes, der Zeit, des Menschen,
der dauernd in Gefahr ist, zu zerfallen, ganz Hirn, Wille oder Gefühl zu werden.
Der Tanz dagegen fordert den ganzen Menschen, der in seiner Mitte verankert ist,
der nicht besessen ist von der Begehrlichkeit nach Menschen und Dingen
und von der Dämonie der Verlassenheit im eigenen Ich.

Der Tanz fordert den befreiten, den schwingenden Menschen
im Gleichgewicht aller Kräfte.  Ich lobe den Tanz! O Mensch, lerne tanzen,
sonst wissen die Engel  im Himmel mit dir  nichts anzufangen.

 

 In der Muße gewinnt der Mensch ein Stück des Paradieses zurück.
( Carl Peter Fröhlich)
Foto: Christel Schwerin

Das ist das Herrliche an jeder Freude, daß sie unverdient kommt und niemals käuflich ist. (Hesse)

Wenn du schnell gehen willst,  geh allein.
Wenn du weit gehen willst, geh mit anderen.  (Afrikanische Weisheit)

Gehe ruhig & gelassen durch Lärm und Hast

Foto: Christel Schwerin

& sei des Friedens eingedenk,
den die Stille bergen kann.
Stehe, soweit ohne Selbstaufgabe möglich, in freundlicher Beziehung zu allen Menschen. Äußere deine Wahrheit ruhig & klar und höre anderen zu, auch den Geistlosen & Unwissenden; auch sie haben ihre Geschichte.
Meide laute und aggressive Menschen, sie sind eine Qual für den Geist.
Wenn du dich mit anderen vergleichst, könntest du bitter werden & dir nichtig vorkommen; denn immer wird es jemanden geben, größer oder geringer als du.

Freue dich deiner eigenen Leistung wie auch deiner Pläne. Bleibe weiter an deiner eigenen Laufbahn interessiert, wie bescheiden auch immer.  Sie ist ein echter Besitz im wechselnden Glück der Zeiten. In   deinen geschäftlichen Angelegenheiten lasse Vorsicht walten; denn die Welt ist voller Betrug. Aber dies soll dich nicht blind machen gegen gleichermaßen vorhandene Rechtschaffenheit. Viele Menschen ringen um hohe Ideale; und überall ist das Leben voller Heldentum.
Sei du selbst, vor allen Dingen heuchle keine Zuneigung. Noch sei zynisch, was die Liebe betrifft; denn auch im Angesicht aller Dürre und Enttäuschung ist sie doch immerwährend wie das Gras.
Ertrage freundlich-gelassen den Ratschluss der Jahre, gib die Dinge der Jugend mit Grazie auf. Stärke die Kraft des Geistes, damit sie dich in plötzlich hereinbrechendem Unglück schütze. Aber beunruhige dich nicht mit Einbildungen. Viele Befürchtungen sind Folge von Erschöpfung & Einsamkeit.
Bei einem heilsamen Maß an Selbstdisziplin sei gut zu dir selbst.
Du bist ein Kind des Universums, nicht weniger als die Bäume & die Sterne; du hast ein Recht hier zu sein. Und ob es dir nun bewusst ist oder nicht: Zweifellos entfaltet sich das Universum wie vorgesehen.
Darum lebe in Frieden mit Gott, was für eine Vorstellung du auch von ihm hast und was immer dein Mühen & Sehnen ist. In der lärmenden Wirrnis des Lebens erhalte dir den Frieden mit deiner Seele.
Trotz all ihrem Schein, der Plackerei & den zerbrochenen Träumen ist die Welt doch wunderschön. Sei vorsichtig. Strebe danach, glücklich zu sein.

Aus der alten St.-Paul’s Kirche, Baltimore, von 1692

Diese Seite wird in unregelmäßigen Abständen vervollständigt.

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