Aktuelles

 

Pfadfinder erkundeten mit Kanus und Kothen schwedischen Seen

P1090365Mieste (cs). ,,Nordwärts, nordwärts wolln wir ziehen, zu den Bergen und den Seen, wollen neues Land erkunden und auf Fahrten gehen.“   So singen es die Miester Pfadfinder, wenn sie sich treffen. In den Sommerferien ging es für einige Pfadfinder und ihre Freunde tatsächlich Richtung Norden.
Gemeinsam mit Jugendlichen aus einigen Nachbarorten unternahmen die Miester eine Auslandsreise und erkundeten mit Zelt und Kanu 14 Tage lang ein großes  Seengebiet in Südschweden.  Dafür wurden, nach einer  eintägigen Einführung in das Kanufahren und einem ausgiebigen Sicherheits – und Rettungstraining,  vor Ort Kanus gemietet, Kothen und Proviant für 2 Wochen in die Boote verladen, Schwimmwesten angezogen und abgelegt. 
Doch was aus der Ferne so leicht wirkt, hielt einige Herausforderungen für die Jugendlichen bereit. Gleich in den ersten Tagen kämpften sich die Heranwachsenden zwischen 12 und 18 Jahren tapfer durch Wind- und Regen, übernachteten auf einsamen Inseln, überwanden ihr Heimweh, kochten, spielten und sangen gemeinsam.  Sie erlebten Sonnentage und machten die Erfahrung, dass man mit Wind im Rücken und einem Tarp im  Gepäck auch im Kanu prima Segeln kann, dass auch ohne Smartphones keine Langeweile aufkommt , wie herrlich die Sonnenuntergänge sein können aber auch wie mühsam es ist, ohne Eltern von früh bis spät eigene Verantwortung für  Zeltauf- und Abbau, Verpflegung  und die vielen kleinen Handgriffe des täglichen Lebens zu übernehmen.
Kothenauf- und abbau, Feuer machen, Feuerholz besorgen,  Gemüse schneiden und Essen kochen, Knotenkunde, Fischfang und das Erlernen neuer Pfadfinderlieder standen Tag für Tag auf dem Programm. Für das nötige landeskundliche, technische  und angeltechnische Know-how fernab der Zivilisation sorgte Holger Schwerin.  Stammesleiter Tim Trüe hatte seine Gitarre dabei und sorgte damit für gute Stimmung und Gemeindepädagogin Christel Schwerin übernahm die Notfallversorgung bei Heimweh, kleinen Verletzungen und  Krankenhausfahrten sowie für die Nachschublieferung von Proviant und das Kontakthalten mit den Eltern.  Zum Abschluss der Tour waren sie die Pfadfinder einig: ,,Es war nicht immer leicht. Aber es war eine tolle Erfahrung.“  

Besucher beim BULA willkommen
Zur Sommerfreizeit in die Jugendherberge Lauenburg,  zum Paddeln und Campen auf bzw. an den Ufern des Sees Asnen in Südschweden und zum Bundeslager der Pfadfindern sind  in diesen Sommerferien  wieder über 40 Kinder und Jugendliche aus unseren Gemeinden auf Tour.
Während bei den Kindern zum Thema einer biblischen Geschichte gespielt, gebastelt, gemalt und gelacht wird, steht bei den Älteren  ,,Pfadfinden“ und damit einfaches Leben und Alltag abseits von Komfort und Technik mitten in der Natur auf dem Programm.  ,,Gesungen wird natürlich auch und die Kinder und Jugendlichen freuen sich alte Freunde wiederzusehen,  neue kennenzulernen, Herausforderungen zu meistern  und eine gute Gemeinschaft zu erleben“, blickt Gemeindepädagogin Schwerin voraus.
Ein besonderes Erlebnis für die Jugendlichen sei das Pfadfinderbundeslager (BULA)in Wittenberg sein, wo Ende Juli 5000 Pfadfinder aus ganz Deutschland zusammen kommen werden. Auf  dem Besuchertag am 30. Juli 2017 sind Eltern, Geschwister, Freunde, Verwandte, Nachbarn, die Presse – kurz gesagt alle, die einmal Lagerluft schnuppern möchten, herzlich eingeladen .

LESENACHT BEGEISTERTE KINDER AUS DER REGION
Danke allen Helfern, #Vorlesern, #Pfadfindern, Konfirmanden und Eltern, die Kindern aus zehn Dörfern rund um #Mieste eine unvergessliche #Kirchenlesenacht bereitet haben. Besonderen Dank dem Bastelteam Ivonne und Tini, die alle Hände voll zu tun hatten, Monika und Markus, die den Kindern überraschende Einblicke in die Orgel und den Kirchturm ermöglichten, den Pfadfindern, die eigens ihre Jurte aufgebaut hatten, den evangelischen und katholischen Kirchen, deren Räumlichkeiten von rund 100 Teilnehmern und Helfern gut besucht waren, dem #Edeka #Bahrs Markt, der uns seit neun Jahren großzügig bei der Verpflegung unterstützt hat sowie der Miester #Jugendfeuerwehr, die für die Aufsicht am Lagerfeuer sorgte.

 

 


Fremdenverkehrsverein und GKR wollen Miester Kirchentüren verlässlich öffnenMieste.  Seit dem 2. Mai 2017 ist die evangelische Kirche in Mieste unter der Woche von 10- 16 Uhr geöffnet. Möglich macht das ein Freundeskreis ,,Offene Kirche“ zu dem neben Einwohnern auch Vertreter der Kirchengemeinde und Mitglieder des  Fremdenverkehrsvereins gehören.  DSC_0051Die Kirche: Menschen besuchen sie im Urlaub, sehen in ihr im Alltagstrubel einen Ort der Ruhe und Besinnung, an dem sie beten, meditieren oder auch mal ein besonderes Kunstwerk betrachten können.  Nicht selten stecken dahinter ernst zu nehmende religiöse Fragen, Anliegen oder einfach nur Sehnsüchte. Oft sind es auch persönliche Nöte, die sie ermutigen, eine Kirche aufzusuchen, um im Gebet Hoffnung zu finden und um das eigene seelische Gleichgewicht wieder herstellen zu können. Deshalb beschließen immer mehr Gemeinden, die Kirchentüren für Menschen auch unter der Woche zu öffnen.Ab ersten Mai wird die evangelische Kirche in Mieste dazu gehören. Das Gotteshaus soll vorerst sechs Monate lang, fünf Tage in der Woche, für mindestens vier Stunden geöffnet sein. Darauf verständigten sich am Donnerstag die acht Mitglieder des Freundeskreises „Offene Kirche“. Sie schließen sich damit der Initiative der Landessynode und Landesbischöfin Ilse Junkermann aus Anlass 500 Jahre Reformation an.

Wir werden das Signet und einen Fahnenaufsteller für verlässlich geöffnete Kirchen beantragen. An diesem Zeichen erkennen die Besucher dann, dass sie in dieser Kirche willkommen sind und es sich lohnt, das Gotteshaus als einen Ort der Besinnung und Begegnung aufzusuchen“, sagte Christel Schwerin. Die Gemeindepädagogin und Freundeskreis-Initiatorin weiß, dass von den 4000 Kirchen und Kapellen in Mitteldeutschland nur wenige auch außerhalb der Gottesdienstzeiten geöffnet haben „für Menschen, die auf der Suche sind“.

„In Mieste habe ich bei Veranstaltungen festgestellt, dass zum Beispiel Eltern mit ihren Kindern vor der Kirche stehen und sich nicht trauen, reinzugehen. Diese Befindlichkeiten wollen wir nehmen. Außerdem sind Kirchen einfach Schätze, die über 1000 Jahre unsere Kulturlandschaft geprägt haben. Wir sollten sie deshalb nicht verschließen, sondern mit ihnen arbeiten“, so Christel Schwerin.

Aus diesem Grund wurden sich am Donnerstag Gedanken gemacht, wie die Initiative „Offene Kirche“ in Mieste mit Leben erfüllt werden kann. So soll an einem sichtbar und doch etwas geschützten Ort ein Buch ausgelegt werden. In das kann der Besucher dann seine Anliegen und Bitten oder einfach alles, was ihm am Herzen liegt, aufschreiben. Auch ein Platz, wo das Entzünden einer Kerze möglich ist, wurde gefunden. Das ist für die Menschen eine Form des Betens , die es nicht kennen, miteinander oder alleine zu beten, denen überlieferte Gebete fremd sind oder das Formulieren eigener Worte nicht so leicht über die Lippen geht. „Verlässt der Besucher die Kirche, können Flyer und anderes Material mit aktuellen Informationen über Mieste und das Gemeindeleben mitgenommen werden“ erklärte die Gemeindepädagogin.

Ende April will sich der Freundeskreis noch einmal treffen. Dann soll unter anderem geklärt werden, wer die Schlüsselgewalt über die Dorfkirche bekommt und wie die Ordnung und Sicherheit in der Kirche gewährleistet werden. „Der Wunsch besteht ja, die Kirche von 10 bis 17 Uhr zu öffnen. Schön wäre es, wenn wir das hinbekommen würden“, so Christel Schwerin.

—————————————–

Ab 1. Mai möchte der Miester Freundeskreis „Offene Kirche“ das Gotteshaus für die Besucher fünf Tage in der Woche, für mindestens vier Stunden, öffnen.

——————–

Für Initiatorin Christel Schwerin (l.) sind Kirchen Schätze, die man nicht wegschließen, sondern mit denen man arbeiten sollte.

———————————

Pastorin Cornelia Gerlitz (r.) regte an, im Inneren der Kirche ein Buch auszulegen, in das der Besucher seine Anliegen und Bitten schreiben kann. Text und Fotos:  Renate Heinze

Drei Tage im April – Geschichte erwandern
Vom 11.-13. April gingen 36 Jugendliche und Erwachsene gemeinsam den Weg , auf dem Menschen aus ganz Europa im April 1945 nach Gardelegen getrieben wurden. Der Pilgerweg sollte das Gedenken an den Holocaust Gardelegen wachhalten, Wissen vermitteln sowie die Notwendigkeit und den Wert von Menschenwürde und Demokratie unterstreichen.  An den Veranstaltungen in den Kirchen, gefördert durch das Programm #Demokratielebt , nahmen auch viele Bewohner der Region teil.

 9. Kirchen-Lesenacht – Vormerken  Mieste (cs). Vom 12.-13. Mai 2017 steht die 9. Kirchenlesenacht bevor.  Mit spannenden Büchern, Spielen und Lagerfeuer werden die beiden Miester Kirchen, der Riesebergsaal  und eine Pfadfinderjurte erneut die Kulisse für eine aufregende Nachtaktion mit Schlafen in der Kirche sein.  Eingeladen sind Kinder von 6-12 Jahren. Jugendliche ab Klasse 7, können  als Teamer dabei sein.    ,,Für so eine Nachtaktion benötigen wir  neben den Vorlesern auch eine große Anzahl von Betreuern, die den 70 Kindern eine verlässliche Begleitung sind.“  Die Anmeldungen sind auf der Website zu finden. Wer als Helfer mitmachen möchte, wende sich an Christel Schwerin. Tel. 039007/ 789

Am 11. März erlebten ca. 80 Teilnehmer aus Mieste und Oebisfelde den Regionalen Kindertag, über den unsere Regionalzeitungen gelungen berichteten.

 

 

Impuls zur Andacht: Resümee Pilgerfahrt Rom 2016
von Max Jonathan Libberoth
35 Jugendliche und 18 Erwachsene aus den Kirchspielen Mieste/ Breitenfeld/ Lindstedt reisten in den Herbstferien 2016 nach Rom. Der Start in den Tag begann allmorgendlich mit einer Andacht im Bus, die von Jugendlichen gehalten wurde.  Am Morgen der Heimkehr hielten die Pfadfinder die Andacht und der 16 jährige Max Jonathan Libberoth überraschte und erfreute alle mit einer sehr persönlichen Bilanz.

Wir haben in der letzten Woche viel von Ökumene und Luther gehört, den Papst gab es sogar persönlich zu sehen. Aus diesem Grund möchte ich unsere Fahrt nochmals aus einem anderen Blickwinkel betrachten.

gruppenfoto-rom

Die Pilgergruppe aus Mieste nach der Papstaudienz vor dem Petersdom. Foto: Ch. Schwerin

Jeder kennt vermutlich diese grauen Tage in Mitteldeutschland, das Wetter ist verregnet und nebelig, Tristesse, Eintönigkeit und Langeweile machen sich breit und eine Sehnsucht macht sich quälend bemerkbar: Fernweh.

Also, was tun? Natürlich kommt einem sofort das Reisen in den Sinn, doch wie sollte so eine Reise aussehen? Teurer Flug, 5-Sterne-Hotel in der Karibik und nichts als chillen, grillen & feiern den ganzen Tag? Das hört sich erstmal gut an, aber was zählt wirklich? Was stillt unseren Durst nach Neuem, nach Freiheit, nach einem Sinn?

Pilgern. Vor Fahrtantritt erzählte Tim uns in der Miester Kirche, was das eigentlich wörtlich bedeutet: Über den Acker gehen. Damit verbinde ich eine einfache, vielleicht auch beschwerliche Reise (Man denke an die wahrlich erholsamen Nächte im Bus!), trotzdem oder gerade deswegen erweitert diese Art zu reisen unseren Horizont, indem wir neue Wege beschreiten und sie nicht blind überfliegen.
So weit, so gut, aber warum führte uns unsere Pilgerfahrt ausgerechnet nach Rom an den Tiber? Warum pilgern wir nicht nach Brunau-Packebusch, das wäre doch viel einfacher und auch günstiger?

Dennoch, wir Menschen sind von Zeit zu Zeit wie Motten, wir irren im Dunkeln umher, ständig auf der Suche nach Licht. Rom verstrahlt als Millionenmetropole Licht über eine ganze Region, als ein bedeutendes Zentrum des christlichen Glaubens erleuchtet diese Stadt jedoch die ganze Welt.
 So pilgerten wir nach Rom, um eben diesen Heiligen Geist zu spüren, der diese Stadt in besonderem Maße und auf ganz eigene Weise mit Licht erfüllt. Er äußert sich nicht nur im überwältigenden Anblick des Petersdoms oder in den romantischen Gassen von Trastevere, sondern vor allem in den Menschen dieser Stadt.
Das kann der rustikale Pizzabäcker um die Ecke sein, der ein Lokal in dritter Generation führt oder  der fotowütige Tourist an Trevibrunnen und Spanischer Treppe. Das trifft aber auch auf die Schönen und Reichen mit ihren  100€-Gucci-Socken an der Via dei Condotti oder die vielen freundlichen Afrikaner, die uns Rosen, Armbänder und Selfiesticks verkaufen, zu.
Der Austausch mit all diesen Menschen, das  Eingehen auf Unterschiede wie auch besonders auf Gemeinsamkeiten und ein respektvoller Umgang miteinander, das trägt zu der Erfüllung mit dem Licht des Heiligen Geistes bei.  Denn so wie Rom ein großes Haus für die verschiedensten Menschen bildet, so bedeutet auch Ökumene „ein Haus“, ein Haus in dem alle Menschen gleichwertig und vereint sind, nämlich durch einen bedingungslosen Glauben, den jeder Mensch besitzt.

Dabei ist es völlig egal, woher man kommt, wie man aussieht und gekleidet ist, welche Sprache man spricht und allem voran, welche Auffassung man von diesem Glauben hat, ob man nun katholisch, evangelisch, atheistisch ist oder eine völlig eigene Konfession beziehungsweise Glaubensausrichtung besitzt. Die unendliche Liebe Gottes und die Vergebung aller Sünden, das ist die Verbindung zwischen all diesen Menschen, das stellte Luther bereits dem Ablasshandel entgegen und daran wird man auch an diesem Ort immer und immer wieder erinnert, nicht nur wenn Papst Franziskus predigt, dass es keinen ‚besseren‘ Gott gibt, sondern Gemeinsames stark macht.

„Mit Luther zum Papst“ war eine Pilgerreise, die uns dies vom Anfang bis zum Ende verdeutlichte und hoffentlich werden wir unsere Eindrücke und Erfahrungen weitertragen und sowohl in unserer Heimat als auch auf allen weiteren Wegen Licht verbreiten.

Mit Pantomime, Tanz und Liedern 10 Schulanfänger begrüßt

_dcs6271Die Dannefelder Kirche ist derzeit nicht benutzbar. Deutlich sichtbar wird sie durch Balken abgestützt. Eine Kirche jedoch ist nicht nur das Gebäude, wie Christel Schwerin sagte, sondern vielmehr eine Gemeinschaft von Menschen. Und so fand der Familiengottesdienst zum Schulanfang am 25. September im Dorfgemeinschaftshaus und unter Beteiligung von vielen Menschen statt. Beteiligt waren neben Gemeindepädagogin Christel Schwerin, Kerstin Finger, Kornelia Schulz, Beatrice Trüe, Dirk Schütze am E-Piano, Pfarrer Klaus Cibulski und unzählige Kinder und Jugendliche aus den Dörfern des Schuleinzugsgebiets Mieste.
Die Kinder, vor allem die Schulanfänger, standen im Mittelpunkt des Gottesdienstes. So stellten ganz zu Anfang schon die Pfadfinder die Glocken auf ganz neue Art und Weise dar, einige Konfirmanden spielten ein Anspiel und es gab viele moderne Lieder zu Gitarren- und Klavierbegleitung. Kerstin Finger stellte zwei der 10 Gebote als Pantomime dar, die die Kinder danach erraten sollten. „Du sollst nicht stehlen“, erkannten sie sofort eins der dargestellten Gebote und auch „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden“ wurde mit etwas Hilfe der Erwachsenen erkannt.
Außerdem wurde in dem Familiengottesdienst Pfarrer Klaus Cibulski verabschiedet. Der Ruheständler hatte in den vergangenen 10 Jahren jedes Jahr Urlaubsvertretung im Miester Bereich gemacht. Der aus Menden in Westfalen stammende Pfarrer gehört der Zehntgemeinschaft an, einer Gemeinschaft aus Ruheständlern, die einen Teil ihrer Zeit (10%) geben, um Vertretungsdienste in Gemeinden zu leisten. „Das Kirchspiel Mieste war meine erste Liebe nach dem Ruhestand“, so Pfarrer Cibulski, „Aber 20 Jahre nach dem Eintritt ins Rentenalter wird es Zeit, endgültig in den Ruhestand zu gehen.“ Die Kirchenälteste Kornelia Schulz verabschiedete Klaus Cibulski mit einem Geschenk der Gemeinde aus seinem ehrenamtlichen Dienst.
Klaus Cibulski sprach den Schulanfängern Gottes Segen für ihren neuen Lebensabschnitt zu, bevor sie von Kornelia Schulz jeder eine kleine Tüte mit Geschenken bekamen.
Mit selbstgebackenem Kuchen, Kaffee und gemütlichem Beisammensein ließen die Dannefelder den Nachmittag ausklingen. Text und Fotos : Christina Dietmann

Ein großes Dankeschön Straßensammlung 041allen Helfern und Spendern, die trotz Dauerregen, mit guter Laune, Liedern, freundlichen Worten und Spenden die‪#‎Frühjahrsstraßensammlung‬ der ‪#‎Evangelischen‬ Kirche in ‪#‎Mieste‬ unterstützt haben. Besonderer Dank dem Miester Edeka-Team für die praktische Hilfe.Es kamen 330 Euro zusammen. Die Hälfte davon kommt der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in unserem Kirchspiel zugute. Die andere Hälfte  geht an die selbe Zielgruppe auf Kirchenkreisebene.

Besucherrekord bei  8. Miester Kirchenlesenacht zum Thema ,,Unterwegs“
Spannende Bücher, Bastelangebote, Kirchturm- und Orgelführung, Spiele  sowie gemeinsames Singen am Lagerfeuer sorgten für eine spannende Nacht, gute Gespräche und eben eine bestens besuchte Kirchenlesenacht. Möglich ist diese Aktion nur, weil viele engagierte Männer und Frauen aus Mieste, Miesterhorst und Köckte sowie Jugendliche, Konfirmanden und Pfadfinder für den reibungslosen Ablauf sorgten. Danke allen Helfern  und Unterstützern sowie der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde !

Gedanken zur Jahreslosung 2016
Gott spricht: ,,Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ (Jesaja 66,13)

Das neue Jahr ist längst am Laufen, die Tage 20160619_201127
werden länger, die Nächte kürzer.
Selbst wenn Frost und Wind noch um die Ecken fegen, tut der Blick auf die ersten Schneeglöckchen und Krokusse gut. Er ist tröstlich nach einer Zeit voller Kälte und Eis.
Kälte und Eis ist indessen längst nicht nur ein Wetterphänomen. Kälte und Eis gibt es auch in zwischenmenschlichen Beziehungen, völlig Jahreszeitenunabhängig . Die Fernsehbilder von Attentaten, brennenden Flüchtlingsunterkünften und hasserfüllten Demonstranten transportieren sie bis in mein Wohnzimmer. Und sie lassen erst recht unsere Adern gefrieren, wenn uns schwere Schicksalsschläge ereilen: der Tod eines geliebten Menschen, eine schwere Krankheit.
Wer ist es, der in Situationen wirklicher Not mitfühlt und tröstet ? In Situationen in denen keine Sprüche helfen und vielleicht auch der Mensch an meiner Seite überfordert ist.
Genau dahinein zielt die Zusage aus dem Jesajabuch: Gott spricht: ,,Ich will euch trösten, wie einen seinen Mutter tröstet“.  Dieser Satz hat es in sich.
Aber wie erlange ich diesen Trost ? Und genau da wird es schwierig, denn dahinter steckt die Frage: wie und wo begegne ich dem unsichtbaren Gott ?  Der Vergleich mit der Mutter weist mir die ersten Schritte : zuerst musst Du zu ihr laufen und ihr Dein Unglück anvertrauen. Denn zum Trösten gehören immer Zwei. Einer, der trösten will und Einer der Trost sucht und annehmen kann.
Wo ich Gott dann persönlich begegne, das wird sich zeigen, wenn ich mich auf den Weg mache. Das kann in den Sonnenstrahlen sein, die beim Spaziergang plötzlich durch die Wolkendecke brechen, in der Umarmung eines Kindes, im Gespräch mit einem Freund, in einem Gottesdienst, der mein Herz berührt oder bei der Lektüre eines guten Buches.
Ich jedenfalls weiß: Trost ist nötig, immer wieder, überall und zu jeder Zeit.
Die Jahreslosung 2016 möchte Sie dazu einladen Gottes Wort als Kraft- und Trostquelle zu nutzen und zu entdecken. Bleiben Sie behütet,
Ihre Gemeindepädagogin Christel Schwerin

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s